Datum/Zeit
27.03.2026 - 29.03.2026
Ihr habt eine Ausbildung absolviert, schon viel praktische Erfahrung im Jungbaumschnitt gesammelt und kommt trotzdem immer wieder in Situationen, in denen das reine Oeschbergmodell nicht zum Ziel führt?
Eine konsequente Baumansprache führt gar nicht so selten in diese Sackgasse. Denn es gibt viele Pflegeziele und herausfordernde Pflegeaufgaben: Obst als extensive Alleebäume, Kirsch- und Birnbäume in der Landschaftsgestaltung, magere Standorte mit nur geringem Neutrieb – auch die starke Begrenzung der zeitlichen oder finanziellen Mittel z. B. im Rajmen einer Naturschutzzielstellung?
Ein wesentliches Pflegeziel ist natürlich auch die Produktion von Qualitätsfrüchten auf starkwüchsigen Unterlagen. Hier ist die formorientierte Erziehung nach Oeschberg sicherlich die Funktionalste Methode. Gibt es aber Möglichkeiten, dem hohen Anspruch an Arbeitszeit im Aufbau und ebenso der uniformen Erscheinung der Oeschbergkronen einen alternativen Ansatz zur Seite zu stellen? Welchen Rahmen geben uns dazu die „Standards der Obstbaumpflege“ vor?
Diesen Fragen wollen wir im neuen Zusatzmodul nachgehen. Wir werden Impulse zu komplexerer Baumansprache geben, weitere Schnitt-Techniken und eigendynamischere Kronenmodelle vorstellen. Aber in der konkreten Zielstellung seid vor allem auch ihr als Teilnehmende gefordert – denn das weniger formorientierte Vorgehen ist sehr situationsabhängig: eine einzelne „fertige“ Strategie für alle unterschiedlichen Ziele, Wuchsformen und Varianten der Pflege kann es naturgemäß nicht geben.
Kosten: 450,- Euro inkl. Unterbringung in 2-3-Bett-Zimmern und biologischer und Verpflegung.
Zielgruppe: Ausgebildete Obstbaumpfleger*innen mit bereits mehrjähriger Praxiserfahrung.
Material: Leitern werden gestellt, bitte eigenes Werkzeug mitbringen.
Leitung: Thomas Lochschmidt und Peter Trapet
Anmeldeschluss: 30.01.2026
ANMELDUNG: